Mexikon

Mexikon

Mexiko ist nicht nur das Land in dem sich unsere Produktionsstätte befindet sondern auch unsere Leidenschaft verbindet uns mit diesem Land. Nicht nur als Unternehmen sondern auch als Privatperson sind wir davon überzeugt, dass Mexiko unbeschränkte Möglichkeiten und ein großes unausgeschöpftes Potential zu bieten hat. Damit Sie dieses Potential optimal zu Ihrem Vorteil nützen können, beantworten wir Ihre Fragen jederzeit gerne und bieten zusätzlich Unterstützung mit unserem EuRepMex und RavenCluster Konzept an.

Bei Fragen oder sollten Sie Informationen zum Quellenverzeichnis benötigen, bitte kontaktieren Sie uns!

A

  • Akkreditiv: Es empfiehlt sich, Auslandsgeschäfte über Akkreditive abzuwickeln – besonders empfehlenswert, wenn man die Geschäftspartner nicht kennt.
  • Alphabetisierung: 86,1 % der Bevölkerung über 15 Jahre können Lesen und Schreiben. (Vergleich: Deutschland 99 %; USA 99 %) [2011]
  • Altersstruktur: 0-14 Jahre: 28,2 %; 15 – 64 Jahre: 65,2 %; 65 Jahre und älter      6,6 %
  • Altersvorsorge (öffentliche Ausgabe): 1,3 % des BIP (Vergleich: Deutschland 11,4 % des BIP; USA 6,0 % des BIP)
  • Arbeitskräfte: 50,01 Millionen Menschen (Vergleich: Deutschland 44,01 Millionen Menschen; USA 154,9 Millionen Menschen)
  • Arbeitslosenquote: Offizielle Arbeitslosigkeit laut INEGI 4,8 % (die inoffizielle Arbeitslosigkeit wird auf bis zu 25 % geschätzt) (Vergleich: Deutschland 6,5 %; USA 8,2 %) [2012]
  • Arbeitszeit: Das Bundesarbeitsgesetz sieht eine Arbeitswoche von maximal 48 Stunden pro Woche vor.
  • Armutsgrenze: 51,3 % der Bevölkerung führen ein Leben unter der Armutsgrenze (basierend auf der lebensmittelorientierten Definition von Armut)
  • Ärztliche Dichte: 2,893 Ärzte pro 1.000 Einwohner (Vergleich: Deutschland 3,531 pro 1.000 Einwohner; USA 2,672 pro 1.000 Einwohner)
  • Ausfuhrwaren - primär: Elektrische Maschinen und Material, Fahrzeuge, mineralische Brennstoffe, mechanische Apparate und Teile
  • Außenminister: José Antonio Meade Kuribreña (seit Dezember 2012)
  • Außenverschuldung brutto: 209,8 Milliarden USD (Vergleich: USA 15,048 Milliarden USD) [2011]
  • Automobilsektor: Besonders die Automobilindustrie steigt rasant an und entwickelt sich zu einer der wichtigsten Branchen in Mexiko. Ebenso ist die starke Nachfrage im Automobilsektor ausschlaggebend für das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum. Mexiko ist ein wichtiger Produktionsstandort für die internationale Automobilindustrie. Nissan, Ford, Honda, Volkswagen, Chrysler, Fiat, General Motors, Mazda und Toyota haben bereits Werke in Mexiko. Audi und BMW planen, Werke in Mexiko zu errichten. Besonders die niedrigen Personalkosten sowie die strategische Nähe zu den Produzenten in Mexiko und den USA sprechen für einen Standort in Mexiko. Die Produktion von Fahrzeugen in Mexiko hat im Januar 2013 einen Rekordwert erreicht. Im Januar wurden 242.855 Einheiten produziert (+19,8 % gegenüber Januar 2012). Mexiko liegt derzeit an weltweit fünfter Stelle bezüglich Autoexport und an achter Stelle bezüglich Autoproduktion. Eine weitere Steigerung ist zu erwarten.
  • Azteken: Die Azteken waren die letzte Hochkultur in Zentralmexiko und übernahmen viele Elemente der Kultur der Tolteken. Menschenopfer standen im Zentrum der aztekischen Religion.

B

  • Bankensystem: Im mexikanischen Bankensystem ist zwischen Geschäftsbanken (im Privatbesitz) und Entwicklungsbanken (staatliche Institutionen) zu unterscheiden.
    • Größten Banken: BANAMEX, HSBC, BANORTE, SCOTIABANK; BBVA-BANCOMER und SANTANDER-SERFIN
    • Zentralbank (Banco de México): Mexikos Bankensystem hat sich in Krisenzeiten sehr stabil gezeigt und ist durch eine solide Liquidität gekennzeichnet. 1994 erhielt die Zentralbank einen autonomen Status.
  • Begrüßungsritual: Händeschütteln, Umarmungen oder ein Küsschen auf die Wange sind die gängigsten Begrüßungsformen in Mexiko.
  • Benzinpreis an der Zapfsäule: 0,867 USD pro Liter [19.02.2013]
  • Bergbau: Kommt für ca. 10,1 % des BIP auf.
  • Bevölkerung: 114,98 Millionen Einwohner (Vergleich: Deutschland 81,306 Millionen Einwohner; USA 313,8474 Millionen Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte: 57,5 Einwohner pro qkm (Vergleich: Deutschland 204,5 Einwohner pro qkm; USA 31,1 Einwohner pro qkm)
  • Bevölkerungswachstum: Ca. 1,086 % (Vergleich: Deutschland -0,2 %;               USA 0,9 %) [2012]
  • Bildungsausgaben: 4,8 % des BIP (Vergleich: Deutschland 4,5 %; USA 5,5 %)
  • Bildungsniveau: Bei dem Bildungsniveau gibt es gravierende Unterschiede. Nur 70 % der Kinder absolvieren die ersten sechs Grundschuljahre, obwohl eine allgemeine Schulpflicht besteht.
  • Busse: Öffentliche Busse werden mit einem ausgestreckten Arm am Straßenrand stehend angehalten. Für längere Reisen eignen sich die erste Klasse Busse wie beispielsweise ADO, Futura, ETN oder Estrella Blanca.
  • Bruttoinlandsprodukt (BIP, nom.): 1.154 Milliarden USD (Vergleich: Deutschland 3.609 Milliarden USD; USA 15.076 Milliarden USD) [2011]
  • Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner (nominal): 10.146 USD (Vergleich: Deutschland 40.442 USD; USA 48.328 USD) [2011]
  • Bruttoinlandsprodukt Verwendung: Privater Verbrauch 65,2 %; Öffentlicher Verbrauch 11,2 %; Bruttoanlageinvestitionen 24,9 %; Außenbeitrag -1,3 %

D

  • Devisenreserven: Rund 161 Milliarden USD
  • Dienstleistungssektor: Ca. 62,4 % der Beschäftigten sind im Dienstleistungssektor tätig.
  • Dollar: Der mexikanische Peso ist stark am Dollar orientiert.
  • Drogenkrieg: Der Drogenkrieg ist ein präsentes Thema in Mexiko und ist auch mit der schwierigen Sicherheitslage verbunden. Kriminalitätsforscher Buscaglia schätzt, dass die Drogenkartelle auf einen Jahresumsatz von über 100 Milliarden US-Dollar kommen. Dies entspricht fast 10 % des mexikanischen Bruttoinlandprodukts.
  • Durchschnittsalter: 26 Jahre (Vergleich: Deutschland 45,3 Jahre; USA 37,1 Jahre)

E

  • E-Business: Im Jahr 2011 wurde ein Jahresumsatz von 3,6 Milliarden USD erwirtschaftet. Online Shopping wird hauptsächlich von der oberen Einkommensschicht genutzt (ca. 20 % der Bevölkerung).
  • Eheschließungen: 4,9 Eheschließungen pro 1.000 Einwohner
  • Eigenname: Vereinigte Mexikanische Staaten (Estados Unidos Mexicanos)
  • Einfuhrwaren - primär: Elektrische Maschinen und Material, mechanische Apparate und Teile, Zugmaschinen und Fahrzeuge, mineralische Brennstoffe
  • Einkommensunterschiede: Trotz der positiven wirtschaftlichen Entwicklung sind die Gehälter sehr unausgewogen und jeder fünfte Mexikaner gilt als arm.
  • Einreise für EU Bürger: EU Bürger dürfen mit einem Touristenvisum bis zu 180 Tage in Mexiko verbleiben. Bei der Einreise wird zwischen „Immigranten“ und „Nicht Immigranten“ unterschieden.
  • Essen: Tortillas, Mole, Tamales, Tacos, Enchiladas
  • Ethnische Gruppen: 60 % Mestizen, 30 % Indigene, 9 % Europäer
  • EUR1: Durch das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mexiko muss der europäische Ursprung der Ware mittels EUR1 Zertifikat nachgewiesen werden, um reduzierte Zolltarife zu erhalten.
  • Exporte: 349,7 Milliarden USD (Vergleich: Deutschland 1.415,53 Milliarden USD; USA 1.480,0 Milliarden USD)

F

  • Feiertage 2013:
    • 1. Januar – Neujahr (gesetzlich 2013)
    • 4. Februar – Tag der mexikanischen Verfassung (gesetzlich 2013)
    • 18. März – Geburt Benito Juárez (gesetzlich 2013)
    • 28. März – Gründonnerstag (kein gesetzlicher Feiertag, Firmen können selbst entscheiden)
    • 29. März – Karfreitag (kein gesetzlicher Feiertag, Firmen können selbst entscheiden)
    • 1. Mai – Tag der Arbeit (gesetzlich 2013)
    • 16. September – Mexikanischer Unabhängigkeitstag (gesetzlich 2013)
    • 18. November – Mexikanische Revolution (gesetzlich 2013)
    • 1. Dezember – alle sechs Jahre zur Übertragung des Bundesvorstandes (gesetzlich 2013)
    • 25. Dezember – Weihnachten (gesetzlich 2013)
  • Fertilitätsrate: 2,3 Geburten pro Frau (Vergleich: Deutschland 1,41 Geburten pro Frau; USA 2,06 Geburten pro Frau)
  • Fetale Sterberate: 8,9 Todgeburten pro 1.000 Lebendgeburten (Vergleich: Deutschland 3,51 Todgeburten pro 1.000 Lebendgeburten; USA 6,0 Todgeburten pro 1.000 Lebensgeburten)
  • Fettleibigkeit – Rate der Erwachsenen: 23,6 % (Vergleich: Deutschland 12,9 %; USA 33,9 %)
  • Flagge: Farben: grün, weiß, rot; Das mexikanische Wappen (ein Adler mit einer Schlange im Schnabel, der auf einem Kaktus sitzt) ist im weißen Band zentriert.
  • Fläche: 1.964.375 km² (Vergleich: Deutschland 357.022 km²; USA 9.826.675 km²)
  • Flughäfen: Es gibt 1.724 Flughäfen in Mexiko.
  • Forschung und Entwicklung: Mexiko hat eine sehr geringe Forschungsquote und gibt 0,37 % des BIP für Forschung und Entwicklung aus. (Vergleich: Deutschland 2,5 % des BIP; USA 2,6 % des BIP)
  • Freihandelsabkommen: Es bestehen Freihandelsabkommen mit 44 Staaten. (Abhängigkeit von den USA wird dadurch reduziert)
 
 

G

  • Geburtenrate: 18,87 pro 1.000 Einwohner (Vergleich: Deutschland 8,33 pro 1.000 Einwohner; USA 13,7 pro 1.000 Einwohner)
  • Geografische Koordinaten: 23 00 N, 102 00 W
  • Geschäftsmöglichkeiten: Vielversprechende Möglichkeiten werden vor allem im klassischen Maschinenexport, im Kunststoff-, Verpackungs- und Automobilzuliefersektor gesehen. Langfristig bietet besonders der Bereich der alternativen Energie und Umwelttechnik aussichtsreiche Geschäftsmöglichkeiten.
  • Geschäftssprache: Spanisch; neben Spanisch ist auch Englisch als Geschäftssprache äußerst weit verbreitet.
  • Geschützte Gebiete: 11,1 % der Landesfläche (Vergleich: Deutschland 40,5 % der Landesfläche; USA 12,4 % der Landesfläche)
  • Gesundheitsausgaben (öffentlich): 5,9 % des BIP (Vergleich: Deutschland        10,5 % des BIP; USA 17, 9% des BIP)
  • Gewalttätige Todesfälle: 12,8 % von der Gesamtzahl aller Todesfälle sind gewalttätige Todesfälle.
  • Gewicht und Maße: In Mexiko gibt es das metrische Einheitensystem. Beispiele: Längeneinheit Meter [m], Masseeinheit Kilogramm [kg], Krafteinheit Newton [N], Zeit [s]
  • Großstädte: Mexico City (19,319 Millionen Einwohner); Guadalajara (4,338 Millionen Einwohner); Monterrey (3,838 Millionen Einwohner); Puebla (2,278 Millionen Einwohner); Tijuana (1,629 Millionen Einwohner)

H

  • Handelshäfen: Mexiko hat 24 Häfen. Der größte Handelshafen befindet sich in Veracruz.
  • Handelspartner - primär: Einfuhr: USA, China, Japan, Südkorea, Deutschland, Kanada; Ausfuhr: USA, Kanada, China, Kolumbien, Spanien, Brasilien
  • Hauptstadt: Mexiko City
  • Haushaltsvolumen: 295,2 Milliarden USD
  • HIV / AIDS Rate der Erwachsenen: 0,3 % (ca. 220.000 Menschen) (Vergleich: Deutschland 0,1 % (ca. 67.000 Menschen); USA 0,6 % (ca. 1,2 Million Menschen))

I

  • Impfungen: Bei der Einreise gibt es keine vorgeschriebenen Impfungen. (Ausnahme: Gelbfieber wenn man aus einem Infektionsgebiet anreist)
  • Importe: 350,84 Milliarden USD (Vergleich: Deutschland 1.197,95 Milliarden USD; USA 2.263 Milliarden USD)
  • IMMEX: Das IMMEX Programm erlaubt den Maquiladora- bzw. einem IMMEX-zertifiziertem Unternehmen vorübergehend Waren mehrwertsteuer- und zollfrei einzuführen und diese auf mexikanischem Hoheitsgebiet zu verarbeiten. Danach müssen die verarbeiteten Produkte wieder als End- bzw. Zwischenprodukte ausgeführt werden. Das IMMEX-Programm wurde eingeführt, um für ausländische Investoren einen Anreiz zu schaffen, sowie mexikanische Exporte und Arbeitsplätze zu erhöhen.
  • Industrie: Die verarbeitende Industrie kommt für ca. 18,2 % des BIP auf. Ca.          23,3 % der Beschäftigten sind in der Industrie tätig.
  • Inflation: 3,25 % (Vergleich: Deutschland 1,7 %; USA 1,6 %) [Januar 2013]
  • Infektionskrankheiten: Die Ansteckungsgefahr von Infektionskrankheiten, die durch Nahrung und Wasser übertragen werden, von bakteriellem Durchfall, Hepatitis A, Typhus und von Dengue-Fieber, wird als mittel eingestuft.
  • Internet Ländercode: .mx
  • Internet-Nutzer: 362 pro 1.000 Einwohner (Vergleich: Deutschland 830 pro 1.000 Einwohner; USA 779 pro 1.000 Einwohner)
  • Investitionen (netto, öffentlich und privat): 25,1 % des BIP (Vergleich: Deutschland 18,3 % des BIP; USA 15,5 % des BIP) [2011]
  • Investitionen öffentlich: Ca. 2,7 % des BIP [2012]

K

  • Kfz-Kennzeichen: MEX
  • Kindersterblichkeit: 12,8 Todesfälle von Kindern unter einem Jahr pro 1.000 Lebendgeburten
  • Klima: Das Klima ist in Trocken- und Regenzeit gegliedert. (Trockenzeit von November bis Mai). Im Norden sind kalte Winter und heiße, trockene Sommer üblich (zum Beispiel Monterrey). Der tropische Süden ist ganzjährig sehr heiß und feucht.
  • Korruption: Stellt einen kriminellen Tatbestand dar (Im Ausland begangene Korruption ist auch in Österreich strafrechtlich verfolgbar). Die Realität sieht leider anders aus und die Korruption reicht vom kleinen Verkehrspolizisten bis in höchste politische Ämter.

L

  • Landesgrenzen: Belize 250 km, Guatemala 962 km, USA 3.141 km
  • Landesvorwahl: +52
  • Landwirtschaft: Kommt für ca. 3,8 % des BIP auf. Ca. 13,6 % der Beschäftigten sind in der Landwirtschaft tätig.
  • Landwirtschaftliche Produkte: Mais, Weizen, Gerste, Reis, Bohnen, Kartoffeln, Kaffee, Baumwolle, Zuckerrohr, Früchte, Tomaten, Viehzucht, Fischerei
  • Lebenserwartung: Durchschnittlich 76,66 Jahre (Vergleich: Deutschland 80,19 Jahre; USA 78,49 Jahre)
  • Lebenserwartung männlich: Durchschnittlich 73,85 Jahre (Vergleich: Deutschland 77,93 Jahre; USA 76,05 Jahre)
  • Lebenserwartung weiblich: Durchschnittlich 79,63 Jahre (Vergleich: Deutschland 82,58 Jahre; USA 81,05 Jahre)

M

  • Maße und Gewicht: In Mexiko gibt es das metrische Einheitensystem. Beispiele: Längeneinheit Meter [m], Masseeinheit Kilogramm [kg], Krafteinheit Newton [N], Zeit [s]
  • Maya: Die Maya stammten aus dem Hochland von Guatemala und wanderten 1000 v. Chr. nach Mexiko ein. Bis heute findet man zahlreiche wunderschöne Tempelpyramiden der Maya.
  • Militär: Jährliche Ausgaben ca. 0,5 % des BIP (Vergleich: Deutschland 1,5 % des BIP; USA 4,06 % des BIP)
  • Mindestgehalt: Das Mindestgehalt hängt von dem geografischen Gebiet ab und variiert zwischen 64,76 Pesos und 61,38 Pesos / Netto täglich.
  • Mitgliedschaft in Organisationen: UNO und Unterorganisationen, WTO, Weltbank, BID, NAFTA, ALADI, OAS, OECD, IATA
  • Mobiltelefonanschlüsse: 824 pro 1.000 Einwohner (Vergleich: Deutschland 1.323 pro 1.000 Einwohner; USA 1.059 pro 1.000 Einwohner)

N

  • Nationalhymne: Himno Nacional Mexicano – Lied/Musik Francisco Gonzalez BOCANEGAR / Jaime Nuno ROCA
  • Nationalsymbol: Goldener Steinadler
  • Neuverschuldung jährlich: 3,4 % des BIP (Vergleich: Deutschland 4,1 % des BIP; USA 10,1 % des BIP) [2011]
  • Nischen im Wachstum: Alternativenergie, Umwelttechnologie, Kunststoffverarbeitung

O

  • Öffentliche Investitionen: Ca. 2,7 % des BIP [2012]
  • Öl: Abhängigkeit vom Erdölexport liegt bei ca. 35 % des Haushalts
  • Organisationsmitgliedschaften: UNO und Unterorganisationen, WTO, Weltbank, BID, NAFTA, ALADI, OAS, OECD, IATA

P

  • Parteien: Die drei größten Parteien in Mexiko sind: PRI (Partido Revolucionario Institucional), PAN (Partido Acción Nacional) und PRD (Partido de la Revolución Democrática)
  • Personenkraftwagen: 191 pro 1.000 Einwohner (Vergleich: Deutschland 573,03 pro 1.000 Einwohner; USA 439 pro 1.000 Einwohner)
  • Politisches System: Mexiko ist seit 1867 eine demokratische, föderalistische Bundesrepublik mit einem Zweikammersystem (Abgeordnetenhaus und Senat).
  • Präsident: Enrique Peña Nieto (PRI) [seit 1. Dezember 2012]

R

  • Reformen: Reformen sind in den Bereichen Steuer, Energie, Ausbildung sowie Arbeits- und Wettbewerbsrecht notwendig.
  • Regenzeit: von Mai bis Oktober
  • Relation Eheschließungen – Scheidungen: 16 Scheidungen pro 100 Eheschließungen
  • Relation Männer – Frauen: 95 Männer pro 100 Frauen
  • Religion: 76,5 % römisch katholisch, 5,2 % Protestanten, 18,3 % andere Glaubensrichtungen
  • Rohstoffe: Erdöl, Erdgas, Zink, Salz, Silber, Kupfer, Fluorit, Quecksilber, Wismut, Antimon, Kadmium, Mangan, Phospate, Uran
  • Rohöl Export: 1,299 Millionen Barrel pro Tag
  • Rohöl Produktion: 2,934 Millionen Barrel pro Tag

S

  • Schulpflicht: Von 6 – 14 Jahre
  • Sicherheit: In Mexiko herrscht eine schwierige Sicherheitslage. Daher sind einige Sicherheitsregeln zu beachten:
    • Keine Wertgegenstände sichtbar im Wagen liegen lassen
    • Keine Anhalter mitnehmen
    • In der Nacht Türen verriegeln und mit geschlossenen Fenstern fahren
    • Das Tragen von auffälligen/teuren Schmuck und Uhren vermeiden
    • Nach Möglichkeit nachts kein Geld an den Geldautomaten abheben
    • Den Scan-Vorgang der Kreditkarte überwachen
    • In der Dunkelheit einsame Vierteln vermeiden
  • Sommerzeit / Winterzeit: In Mexiko beginnt die Sommerzeit am ersten Sonntag im April (eine Woche später als in Europa). Die Sommerzeit endet am letzten Sonntag im Oktober (demselben Tag wie in Europa). (am 07.04.2013 um 03:00:00 und am 27.10.2013 um 01:59:59)
  • Sprache: 92,7 % sprechen Spanisch, 5,7 % beherrschen indigene Sprachen.
  • Staatsform: Mexiko besteht aus 31 Bundesstaaten und einem Bundesstadtdistrikt (Distrito Federal).
  • Staatsverschuldung: 37,5 % des BIP
  • Städtische Bevölkerung: 77,8 %
  • Sterberate: 5,7 Todesfälle pro 1.000 Einwohner
  • Sterberate von Müttern: 50 Todesfälle pro 100.000 Lebendgeburten
  • Sterberate Männer / Frauen: 129,2 männliche Todesfälle pro 100 weibliche Todesfälle
  • Steuern und andere Einnahmen: 23,2 % des BIP (Vergleich: Deutschland       44,9 % des BIP; USA 15,7 % des BIP)
  • Steuern:
    • Umsatzsteuer (IVA): Grundsätzlich 16 %. In Gebieten, bis zu 20 km Entfernung von der Grenze, beträgt der Umsatzsteuersatz 11 %.
    • Unternehmenssteuer (Impuesto Empresarial a Tasa Unica, IETU): Wurde 2008 als Ergänzung zur Einkommensteuer eingeführt. Der Steuersatz beträgt 17,5 %. Die Steuerlast richtet sich nach dem positiven Cash-Flow.
    • Grunderwerbssteuer (Impuesto sobre Adquisición de Inmuebles): 2 % vom belastbaren Grundstückswert (in Monterrey)
    • Grundstückssteuer (Impuesto predial): Der Prozentsatz der Steuer ist progressiv kumulativ und variiert zwischen 0,2 %, bis zu 1 %. Der Prozentsatz hängt vom Wert der Immobilie ab.
    • Körperschaftssteuersatz (Tasa del Impuesto sobre la Renta): Für juristische Personen 29 % [seit 2013]
    • Sondersteuer (Impuesto especial): Zwischen 25 % - 50 %. (zB.: auf alkoholische Getränke)
    • Quellensteuer (Retención a cuenta): Die Quellensteuer wird aus vielen Gründen einbehalten. Die Üblichsten sind: 
      • i. 10 % für professionelle Dienstleistungen
      • ii. 10 % für Immobilien – Leasing
      • iii. 4 % auf Güterverkehr
      • iv. Mehrwertsteuer für professionelle Dienstleistungen, Immobilien – Leasing, Provisionen (2/3 der Steuer wird umgelagert)
  • Strände: Die schönsten Strände findet man in Tulum, Puerto Escondido, Cancun, Playa del Carmen, Cabo San Lucas, Nuevo Vallarta, Akumal, Cozumel, Puerto Aventuras
  • Strom: Grundsätzlich 110 V Wechselstrom und 60 Hz. In der Industrie ist Drehstrom geläufig (220 V pro Phase).
  • Stromkosten: Ca. 0,11 USD pro KWH
  • Supermärkte: Supermärkte haben von Montag bis Sonntag geöffnet. Für (neue) Produkte wird in den Supermärkten oft mit Promotionsständen Werbung gemacht.
 

T

  • Taxi: Um Schwierigkeiten (Überfälle, Entführungen...) zu vermeiden, ist die Fahrt in autorisierten Taxis zu empfehlen (Taxistände, Taxi anrufen). Die Kosten pro Kilometer liegen zwischen 5 - 8 Pesos. Der Startpreis pro Taxi liegt bei ca. 10 Pesos. Die Preise variieren von Stadt zu Stadt. (Für eine 30 km Fahrt ist in Monterrey beispielsweise mit ca. 200 Pesos zu rechnen)
  • Tequila: Tequila ist Mexikos Nationalgetränk und wird aus vergorenem Agavensaft in einer kleinen Region im Westen Mexikos hergestellt. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 38 % und 40 %.
  • Tequila-Krise: Tequila-Krise ist der Ausdruck für die Peso-Krise, die Mexiko 1994/1995 durchgemacht hat und die in einer Wirtschaftskrise mündete. Die Regierung war nicht in der Lage, den fixierten Pesokurs gegenüber dem US-Dollar aufrechtzuerhalten. Ausländische Investoren blieben aus und die Währungskrise endete in einer Wirtschaftskrise.
  • Tourismus: Jährlich besuchen ca. 20 Millionen Touristen Mexiko. 2010 betrugen die internationalen Tourismuseinnahmen 12.417 Millionen USD und machten ca. 1,2 % des BIP aus.
  • Transport: Der Inlandstransport mit Trucks ist auch für europäische Verhältnisse relativ teuer. Daher wird empfohlen, die Waren per Schiff zu einem nahegelegenen Hafen zu liefern.
  • Trinkgeld: Zwischen 10 % - 15 %
  • Trinkwasser: 96 % der städtischen und 87 % der ländlichen Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Trinkwasser.

U

  • Unabhängigkeit: Wurde am 16. September 1810 deklariert und am 27. September 1821 von Spanien anerkannt.
  • Unschuldsvermutung: In Mexiko gilt man als schuldig, bis die Unschuld bewiesen ist.
  • USA (Abhängigkeit): Starke Abhängigkeit vom amerikanischen Markt (ca. 80 % der Exporte)

V

  • Verkehr: Besonders in den Großstädten ist mit sehr viel Verkehr und mit Staus zu rechnen. Rote Ampeln werden oft (besonders in der Nacht) von Autofahrern und Fußgängern missachtet. Daher immer mit Vorsicht fahren, denn im Straßenverkehr ist in Mexiko nichts vorhersehbar.
  • Verzugszins für Handelsgeschäfte: Der vom Gesetz festgelegt Verzugszins für Handelsgeschäfte beträgt 6 % pro Jahr.

W

  • Wahlrecht: 18 Jahre
  • Währung: Mexikanischer Peso (MXN)
  • Währungsreserven: 149,2 Milliarden USD (Vergleich: Deutschland 244,019 Milliarden USD; USA 148,0 Milliarden USD) [2011]
  • Wechselkurs: 1 EUR = 17,04 MXN; 1 USD = 12,74 MXN [Stand 8.2.2013]
  • Wehrpflicht: Allgemeine Wehrpflicht - Die Auswahl erfolgt per Los und die Wehrpflicht dauert insgesamt 12 Monate (4 Stunden pro Woche).
  • Werbung: Mexikanische Konsumenten orientieren sich am US-amerikanischen Markt. Unternehmen investieren überdurchschnittlich viel in Werbung und Marketing, um Produkte bekannt zu machen. Ohne intensive Bemühungen in diesem Bereich, gilt ein Markteintritt als sehr schwierig.
  • Winterzeit / Sommerzeit: In Mexiko beginnt die Sommerzeit am ersten Sonntag im April (eine Woche später als in Europa). Die Sommerzeit endet am letzten Sonntag im Oktober (demselben Tag wie in Europa). (am 07.04.2013 um 03:00:00 und am 27.10.2013 um 01:59:59)
  • Wirtschaftspolitik: Mexiko hat ein liberales Wirtschaftssystem mit einem relativ geringen Anteil an verstaatlichter Industrie.
  • Wirtschaftswachstum: Das Wirtschaftswachstum lag 2012 bei 4 % des BIP; Exporte waren dafür ausschlaggebend.

Z

  • Zeitungen: El Norte, El Universal, La Jornada, Reforma, El Excelsior, Novedades, El Financiero, El Economista
  • Zeitzone: Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -7 bis -9 Stunden
  • Zinssatz: 6,5 %
  • Zoll: Beim Import von Produkten ist der allgemeine Einfuhrzoll zu bezahlen. Zusätzlich kann Mehrwertsteuer sowie bei bestimmten Produkten eine Sondersteuer anfallen.